Die CDU-Fraktion mit Bürgermeister Axel Linke (10ter v.l.), Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche (12ter v.l.), stellv. Landrat Franz-Josef Buschkamp 17ter v.l.)
Die CDU-Fraktion mit Bürgermeister Axel Linke (10ter v.l.), Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche (12ter v.l.), stellv. Landrat Franz-Josef Buschkamp 17ter v.l.)
«Mit diesen Aussagen rennen Sie bei uns offene Türen ein», fasst Guido Gutsche, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, die Gesprächsrunde der Kreistagsfraktion in ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause mit dem Warendorfer Bürgermeister Axel Linke in der Traditionsgaststätte «Porten Leve» zusammen. Linke warb für eine stärkere Zusammenarbeit der politischen kommunalen Ebenen, um zukünftige Reibungsverluste durch rechtzeitige gegenseitige Informationen zu minimieren und interkommunale Zusammenarbeit zum Erfolg zu führen. Dies beträfe die Fraktionen von Städten und Gemeinden sowie die Verwaltungen.

Als geglückte Kooperationen mit Synergieeffekt stellte er den geplanten interkommunalen gemeinsamen Bauhof von Stadt und Kreis sowie die Beauftragung des Kreises bei der Rechnungsprüfung für die Stadt heraus. Und: Für Linke und die weitere Entwicklung der Kreisstadt sei insbesondere die restriktive Landesentwicklungsplanung der Landesregierung der Hemmschuh. Linke: »Warendorf benötigt alleine 500 Wohneinheiten für den Eigenbedarf. Dazu kommt noch die erhebliche Nachfrage von außen. Wie soll das gehen, wenn wir die Flächen nicht ausweisen dürfen?» Diese Problemlage konnte Regionalratsmitglied Gutsche für das gesamte Münsterland nur bestätigen. Gutsche: »Im Regionalrat tut die CDU das möglichste, um durch Flexibilität und Flächentausche die ärgsten Nöte der Kommunen zu lindern. Aber wir werden bald an Grenzen stoßen.» Wenn die rot-grüne Landesregierung, die dem Münsterland vor einigen Jahren bereits 2000 ha Entwicklungsfläche weggenommen habe, bei ihren äußerst restriktiven Landesvorgaben bleibe, raube sie dem Kreis und dem Münsterland insgesamt Entwicklungsperspektiven und ein Stück Zukunft. Das gelte insbesondere auch für das weiterhin aufstrebende Gewerbe und die Industrie. Auch beim Thema Breitbandausbau wollen Bürgermeister Linke und die CDU-Kreistagsfraktion gemeinsam Druck machen gegen seit Jahren bestehende administrative Hürden im Beihilferecht.

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