Digitalisierung auch im Rettungssektor

Vorreiterrolle der Kreises vorantreiben

Der Ausschuss für öffentliche Ordnung und Bevölkerungsschutz hat mit ausdrücklicher Unterstützung der CDU-Kreistagsfraktion die Weichen für die Einführung eines mobilen Datenerfassungssystems für den Rettungsdienst gestellt. Mit dem Beschluss zur Gründung einer „Beschaffungsgemeinschaft zur gemeinsamen Vergabe eines mobilen Datenerfassungssystems im Rettungsdienst“ soll in Zusammenarbeit mit den Städten Ahlen, Beckum Oelde und Warendorf ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung des Rettungsdienstes gegangen werden. Ziel ist es, dass die für eine schnelle und erfolgreiche Behandlung eines Patienten notwendigen Daten bereits aus dem Krankenwagen heraus an das behandelnde Krankenhaus geschickt werden. Die CDU Fraktion unterstützt dieses Vorhaben auf allen Ebenen. Dazu Andreas Kühnel, Fraktionssprecher im Fachausschuss: „Die digitale Übermittlung der Patientendaten schon auf dem Weg ins Krankenhaus kann einen Zeitgewinn von knapp 30min bedeuten. Das kann Leben retten. Es entsteht ein deutlich schnellerer Rettungsprozess, da der Patient mit allen nötigen Daten vorangemeldet ist und die Behandlung somit direkt nach der Einlieferung beginnen kann.“ Durch das digitale Einlesen der Krankenkarte werden Tipp- und Schreibfehler vermieden, alle Daten können korrekt zugeordnet und abgerechnet werden.“ Die Ausschreibung für eine zuverlässige Ausrüstung könne jetzt erfolgen. Fraktionsvorsitzender Gutsche ergänzt: „Mit diesen Vereinheitlichungs- und Beschleunigungsschritten sowie weiteren Vorreiterrollen des Kreises Warendorf im Bereich der Digitalisierung - Stichworte elektronische Bauakte, Nachverfolgungssoftware Sormas, Luca-App – wollen wir als Kreis Warendorf weiterhin eine Führungsrolle bei der Digitalisierung des öffentlichen Bereichs wahrnehmen.“


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