Richtiges Handeln und Ausblick in die Zukunft

AUFBRUCHSSTIMMUNG IN WARENDORF

CDU-Kreistagsfraktion, neue Kandidaten und Landrat Dr. Olaf Gericke
CDU-Kreistagsfraktion, neue Kandidaten und Landrat Dr. Olaf Gericke
War die Entwicklung viele Jahre im Bereich der Oststraße in Warendorf schwierig, hat die Umwandlung des Klosters in Wohnraum und als Standort des Westpreußenmuseums einen Bauschub in den anliegenden Straßen bewirkt. Denn viele ehemals attraktive Bürgerhäuser erstrahlen modernisiert in neuem Glanz. Die Warendorfer Rolf Möllmann und Burkhard Marx führten die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion zusammen mit den neuen CDU-Kreistagskandidaten und Landrat Dr. Olaf Gericke durch den Ostbereich der Altstadt und erläuterten anhand ausgewählter Beispiele die dortige Entwicklung.

„Wie groß die Nachfrage nach Wohnraum in Warendorf ist, zeigt sich auch in der Preisentwicklung“, erläutern Möllmann und Marx einzelne Projekte. Dabei spiele nicht nur die Attraktivität des Standorts Warendorf, sondern auch die fehlende Ausweisung von Baugrund eine Rolle. Diese sei Warendorfs Bürgermeister Axel Linke konsequent angegangen, teilt die CDU-Fraktion mit. Verknappungspolitik führe zu Preisanstiegen. Daher unterstütze die Kreistagsfraktion seit Jahren die Forderung aus unseren Städten und Gemeinden sowie der CDU-Regionalratsvertreter, die Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Land zu verbessern. Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche: „Die alte rot-grüne Vorgängerregierung hatte einen 0- ha-Verbrauch angestrebt. Das heißt, erst bauen, wenn man etwas anderes wegreißt, auf deutsch: 0 Entwicklung!“ Mit dem Regierungswechsel in Düsseldorf und dem neuen Regionalplan böten sich jetzt wieder echte Chancen für Wohnraumentwicklung. Gutsche habe diese Entwicklungen und Auswirkungen als Mitglied der Regionalplanungskommission in den Aufstellungsverfahren zum Regionalplan unter den jeweiligen Landesvorgaben haarklein miterlebt. Baulandentwicklung für private Investitionen mittelfristig zunichte zu machen und zugleich den umfassenden Bau von öffentlich finanziertem Wohnraum zu fordern, wie dies aktuell im linken Lager forciert vorgetragen werde, sei nach Auffassung der CDU-Kreistagsfraktion für jeden Steuerzahler ein Affront und ein Angriff auf die Generationengerechtigkeit. Sozialer und bezahlbarer öffentlich geförderter Wohnungsbau sei teilweise notwendig, kann privaten Wohnungsbau aber nicht ersetzen.

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