Presse u. Neuigkeiten
14.09.2018, 09:40 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion im Emsland
Wie man eine Region entwickelt
Galt das Emsland noch nach dem ersten Weltkrieg als das Armenhaus Deutschlands, das ein offiziell mit der Untersuchung der dort eskalierenden Krankheitsbilder beauftragter Mediziner mit der Rückständigkeit russischer Bauerndörfer verglich, mauserte es sich mit Aufbauprogrammen vor und nach dem zweiten Weltkrieg zu einem der drei wirtschaftlich stärksten Kreise Niedersachsens. Im Zuge des Emslandplans wurde das Land buchstäblich mit schwerem Gerät auf links gedreht – sprich, für landwirtschaftliche Nutzung urbar gemacht – und der Bau der A31 nach Leer brachte den endgültigen Durchbruch für industrielle und wirtschaftliche Entwicklung. „Unsere aktuelle Arbeitslosenquote beträgt rund 2,6%, das bedeutet Vollbeschäftigung“, erläuterte Marc-Andre Burgdorf, Dezernent beim Landkreis Emsland und Landratskandidat für die Landratswahl in 2019 als Referent und Mitorganisator der Tour den Besuchern aus dem Kreis Warendorf.
Burgdorf ist der angereisten CDU-Kreistagsfraktion bestens bekannt, war er doch als persönlicher Referent von Dr. Wolfgang Kirsch und als Hauptamtsleiter Dr. Gerickes bis zu seiner jetzigen Tätigkeit Mitglied der Warendorfer Kreisverwaltung. Dr. Gericke: „Ein gutes Rüstzeug für die Zukunft, wir alle drücken ihm die Daumen!“
Die CDU-Kreistagsfraktion mit Landrat Dr. Olaf Gericke

Während der Leiter des Emslandmoormuseums den wirtschaftlichen Wandel mit den dazugehörigen Maßnahmen veranschaulichte (mit anschließender Bevölkerungsentwicklung von 97.000 Einwohnern in 1905 zu 319.000 Einwohnern in 2015), ist die ursprünglich geringe Bevölkerungsdichte mit seinem Moorödland Grund für das Vorhandensein der größten waffentechnischen Schieß- und Materialprüfungsanlage Europas, der heutigen WTD 91 (Wehrtechnische Dienststelle für Waffen und Munition 91) in Meppen. Den aktuell 19.200 ha und 31 km langen Schießplatz richtete ab 1877 die Fa. Krupp zur Geschützerprobung her. Heute werden von der Bundeswehr auch Schutzpanzerungen und Schutzeinrichtungen sowie weitere technische Geräte in den Bereichen Ballistik, Akustik, Optronik und Meteorologie getestet. „Die Exkursion war ein voller Erfolg“, resümierte Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche die Fahrt, “zeigt sie doch, wie mit geeigneten konzertierten Maßnahmen und einer gut funktionierenden Verwaltung nebst engagierten arbeitswilligen Menschen ein rückständiges Gebiet innerhalb kurzer Zeit mit an die Spitze rücken kann. Darüber hinaus war es uns ein Anliegen, die Bundeswehr zu besuchen und Einblick in deren Arbeitsfelder zu erlangen. Denn nur eine gut funktionierende Landesverteidigung und der Wille, unser Land auch zu verteidigen, können uns und jedem Einzelnen die Freiheit und unseren Lebensstil bewahren.“
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